Bunte Weihnachtsplätzchen aus einem Teig – ca. 150 Stück

Mit diesem einfachen Rezept entstehen aus einem einzigen Butterteig ungefähr 150 wunderschöne Weihnachtsplätzchen. Ob fruchtige Marmeladensterne, Schokoladenherzen, bunte Tannenbäume oder zarte Schneeflocken – die verschiedenen Formen und Dekorationen bringen Abwechslung auf jeden Plätzchenteller.

Die Kombination aus feinem Butterteig, fruchtigen Konfitüren, Schokolade und knackigen Nüssen macht diese Weihnachtsplätzchen zu einem besonderen Genuss für die ganze Familie.

Zutaten

Für ca. 150 fertige Plätzchen

Für den Butterplätzchenteig:

– 1.200 g Weizenmehl (Type 405)
– 600 g Butter, weich
– 420 g Zucker
– 4 Eier (Größe M)
– 2 Päckchen Backpulver (je 16 g)
– 3 Päckchen Vanillezucker
– Abrieb von 2 unbehandelten Zitronen
– 1 Prise Salz
– 2 TL Vanilleextrakt
– 3–4 EL Milch, nach Bedarf

Für die fruchtige Füllung:

– 120 g Erdbeerkonfitüre
– 120 g Himbeerkonfitüre
– 100 g Aprikosenkonfitüre
– 100 g Kirschkonfitüre

Für die Schokoladendekoration:

– 250 g Zartbitterschokolade
– 200 g Vollmilchschokolade
– 150 g weiße Schokolade
– 2 TL Kokosöl

Für die Zuckerglasur:

– 250 g Puderzucker
– 3–4 EL Zitronensaft
– Etwas rote und grüne Lebensmittelfarbe

Für die Dekoration:

– 80 g gehackte Haselnüsse
– 60 g gehackte Mandeln
– 50 g gehackte Pistazien
– 60 g bunte Zuckerstreusel
– 40 g Zuckerperlen
– Etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Vorbereitungszeit: ca. 90 Minuten
Kühlzeit: mindestens 2 Stunden
Backtemperatur: 170 °C Ober-/Unterhitze
Backzeit: ca. 10–13 Minuten pro Blech

1. Den Butterteig vorbereiten

Die weiche Butter zusammen mit Zucker und Vanillezucker in eine große Rührschüssel geben. Mit einem Handrührgerät etwa 3–4 Minuten cremig aufschlagen.

Anschließend die Eier einzeln hinzufügen und jeweils gründlich unterrühren. Zum Schluss den Vanilleextrakt und die fein abgeriebene Zitronenschale dazugeben.

2. Den Teig fertigstellen

Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Die trockenen Zutaten portionsweise zur Buttermasse geben und alles zu einem glatten, gleichmäßigen Teig verkneten.

Falls die Masse zu trocken erscheint, nach Bedarf etwas von der vorgesehenen Milch hinzufügen. Den Teig nicht unnötig lange kneten, damit die Plätzchen schön zart bleiben.

3. Den Teig ausreichend kühlen

Den fertigen Butterteig in vier gleich große Portionen teilen. Jede Portion etwas flach drücken und sorgfältig in Frischhaltefolie einwickeln.

Anschließend mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Noch besser lässt sich der Teig verarbeiten, wenn er über Nacht gekühlt wird.

4. Den Teig ausrollen

Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine Teigportion aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ungefähr 4–5 mm dick ausrollen.

Die übrigen Portionen weiterhin kühl aufbewahren, damit sie nicht zu weich werden.

5. Verschiedene Weihnachtsformen ausstechen

Mit unterschiedlichen Ausstechformen Herzen, Sterne, Tannenbäume, Schneeflocken, Halbmonde und kleine Blumen ausstechen.

Für die später gefüllten Doppelkekse bei der Hälfte der passenden Formen zusätzlich eine kleine Öffnung in der Mitte ausstechen.

6. Die Butterplätzchen backen

Die ausgestochenen Plätzchen mit etwas Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen.

Im vorgeheizten Backofen ungefähr 10–13 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldgelb werden.

Anschließend aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

7. Die Marmeladenplätzchen füllen

Erdbeer-, Himbeer-, Aprikosen- und Kirschkonfitüre getrennt voneinander glatt rühren und bei Bedarf leicht erwärmen.

Die geschlossenen Plätzchen dünn mit der gewünschten Konfitüre bestreichen. Anschließend jeweils einen passenden Keks mit einer Öffnung daraufsetzen.

Die oberen Kekse können vorher nach Wunsch mit Puderzucker bestäubt werden.

8. Die Schokoladenplätzchen verzieren

Zartbitter- und Vollmilchschokolade getrennt mit etwas Kokosöl über einem warmen Wasserbad schmelzen.

Einige Herzen, Sterne und Tannenbäume zur Hälfte in die flüssige Schokolade tauchen.

Die überzogenen Kekse auf Backpapier legen und mit gehackten Haselnüssen, Mandeln oder Pistazien bestreuen.

9. Weiße Schokoladenmuster gestalten

Die weiße Schokolade vorsichtig schmelzen und anschließend in einen kleinen Spritzbeutel füllen.

Damit feine Linien, Punkte oder dekorative Schneeflockenmuster auf die vollständig ausgekühlten Plätzchen zeichnen.

10. Bunte Zuckerglasur herstellen

Den Puderzucker zusammen mit dem Zitronensaft zu einer glatten, dickflüssigen Glasur verrühren.

Die Mischung gleichmäßig auf drei kleine Schüsseln verteilen. Eine Portion weiß lassen, die zweite mit roter und die dritte mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben.

11. Die Weihnachtsmotive dekorieren

Die Tannenbäume mit grünen Glasurlinien und bunten Zuckerperlen verzieren. Herzen erhalten rote Glasurstreifen, während Schneeflocken mit weißer Glasur und Zuckerperlen dekoriert werden.

Die Sterne nach Belieben mit feinen Schokoladenlinien und kleinen Zuckerperlen verschönern.

12. Nussplätzchen fertigstellen

Einige weitere Plätzchen vollständig oder zur Hälfte mit geschmolzener Schokolade überziehen.

Anschließend großzügig mit den vorbereiteten gehackten Nüssen bestreuen. So entstehen unterschiedliche Farben, Muster und Oberflächen.

13. Die Glasur trocknen lassen

Alle fertig dekorierten Weihnachtsplätzchen vorsichtig auf Backpapier legen.

Bei Raumtemperatur vollständig trocknen lassen, bis die Schokoladenüberzüge und Zuckerglasuren fest geworden sind.

Erst danach können die Kekse vorsichtig übereinandergelegt werden.

14. Die Weihnachtsplätzchen anrichten

Die fertigen Plätzchen auf einer großen Servierplatte verteilen und dabei verschiedene Formen und Farben miteinander kombinieren.

Besonders hübsch wirkt eine Mischung aus Marmeladensternen, goldgelben Butterplätzchen, dunklen Schokoladenherzen und bunt verzierten Tannenbäumen.

Tipp: Wird der Teig während des Ausstechens zu weich, nochmals 10–15 Minuten kühlen. Ungefüllte Butterplätzchen halten sich in gut verschlossenen Dosen etwa 3–4 Wochen, marmeladengefüllte Plätzchen sollten innerhalb von 1–2 Wochen genossen werden. Unterschiedliche Sorten möglichst getrennt, kühl und trocken lagern.

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