Das allerbeste Spritzgebäck von Oma

Das allerbeste Spritzgebäck von Oma gehört zu den Klassikern, die besonders in der Weihnachtszeit gerne gebacken werden. Der feine Geschmack von Butter und Vanille sowie die angenehm mürbe Konsistenz machen diese Plätzchen zu einem beliebten Gebäck für die ganze Familie. Ob als kleine Stangen oder leicht gebogene Stücke – das selbst gemachte Spritzgebäck passt wunderbar auf einen bunten Plätzchenteller und schmeckt auch zum Nachmittagskaffee.

Zutaten

– 500 g Mehl

– 250 g Zucker

– 125 g Butter

– 125 g Margarine

– ½ Pck. Backpulver

– 2 Pck. Vanillezucker

– 1 Ei

– 1 Eigelb

Zubereitung

Gesamtzeit ca. 2 Stunden

1. Die trockenen Zutaten vorbereiten

Zunächst das Mehl in eine ausreichend große Rührschüssel geben. Das Backpulver hinzufügen und sorgfältig mit dem Mehl vermischen. Danach den Zucker und die beiden Päckchen Vanillezucker dazugeben.

Die trockenen Zutaten kurz miteinander vermengen, sodass sie sich möglichst gleichmäßig verteilen. Auf diese Weise ist die Grundlage für den Teig bereits vorbereitet, und die übrigen Zutaten können anschließend eingearbeitet werden.

2. Butter, Margarine und Eier hinzufügen

Nun die Butter und die Margarine zu den trockenen Zutaten geben. Anschließend das ganze Ei und das zusätzliche Eigelb hinzufügen.

Alle Zutaten sollen sich beim anschließenden Kneten zu einer gleichmäßigen Masse verbinden. Deshalb empfiehlt es sich, vorher zu kontrollieren, ob wirklich alle angegebenen Zutaten in der Schüssel sind. Weitere Zutaten werden für diesen einfachen Grundteig nicht benötigt.

3. Den Teig gründlich verkneten

Jetzt sämtliche Zutaten mit den Händen oder geeigneten Knethaken gründlich miteinander verkneten. Dabei zunächst langsam beginnen, bis sich Mehl, Zucker, Butter, Margarine und Eier miteinander verbinden.

Danach weiterkneten, bis ein fester, gleichmäßiger Teig entstanden ist. Darauf achten, dass keine trockenen Mehlreste am Boden der Schüssel zurückbleiben.

Der fertige Teig sollte gut zusammenhalten und sich anschließend problemlos zu einer kompakten Kugel formen lassen.

4. Den Teig eine Stunde kühlen

Den fertigen Teig zu einer Kugel formen und abdecken. Anschließend für ungefähr eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Diese Ruhezeit gehört zum Rezept und sollte möglichst eingehalten werden. Während des Kühlens wird der Teig fester und lässt sich danach besser durch den Spritzgebäckaufsatz verarbeiten.

So können die Plätzchen später leichter geformt werden, ohne dass der Teig bei der Verarbeitung zu weich ist.

5. Das Spritzgebäck formen

Nach der Kühlzeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und portionsweise weiterverarbeiten.

Dafür einen Fleischwolf mit Spritzgebäckaufsatz verwenden und den Teig vorsichtig hindurchdrehen. Je nach gewählter Öffnung lassen sich verschiedene Formen herstellen.

Besonders typisch sind kurze, gerade Stangen oder leicht gebogene Plätzchen. Die einzelnen Stücke möglichst ähnlich groß formen, damit sie beim anschließenden Backen ungefähr gleichzeitig fertig werden.

Den Vorgang wiederholen, bis der gesamte Teig verarbeitet ist.

6. Die Plätzchen auf dem Backblech verteilen

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die vorbereiteten Teigstücke vorsichtig daraufsetzen.

Zwischen den einzelnen Plätzchen etwas Abstand lassen, damit sie beim Backen nicht zu eng beieinanderliegen. Darauf achten, dass die geformten Stücke möglichst ihre Form behalten.

Falls nicht alle Plätzchen auf ein Blech passen, können die übrigen Stücke auf einem weiteren vorbereiteten Blech verteilt werden.

7. Das Spritzgebäck bei 180 °C backen

Den Backofen rechtzeitig auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Anschließend das Backblech auf der zweiten Schiene von unten in den vorgeheizten Ofen schieben.

Das Spritzgebäck ungefähr 10 bis 15 Minuten backen. Die genaue Dauer kann je nach Backofen und Größe der Plätzchen etwas unterschiedlich ausfallen.

Besonders in den letzten Minuten sollte das Gebäck beobachtet werden, damit es nicht zu dunkel wird.

Sobald die Plätzchen fertig gebacken sind, das Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen.

8. Die Plätzchen abkühlen lassen und servieren

Nach dem Backen die Plätzchen zunächst auf dem Backblech abkühlen lassen.

Währenddessen werden sie fester und lassen sich anschließend leichter vom Backpapier lösen, ohne zu zerbrechen.

Die vollständig abgekühlten Stücke können auf einer Gebäckplatte angerichtet werden. Mit ihrer klassischen Form und dem feinen Vanillegeschmack passen sie besonders gut zu Kaffee oder Tee und sind eine schöne Ergänzung für den weihnachtlichen Plätzchenteller.

Tipp: Am besten haben alle Zutaten bei der Teigzubereitung ungefähr die gleiche Temperatur. Dadurch lassen sie sich leichter gleichmäßig verkneten. Die anschließende Kühlzeit von einer Stunde bleibt trotzdem wichtig.